Verschiedene Urlaubsfoto

Reisebericht Italien 2009 (Kampanien u. Kalabrien)

Donnerstag, 21.05.2009

Lichtenwald - Arezzo (888 km)

Flagge ItalienMorgens um 5 Uhr ging es los in die Pfingstferien. Siggi, Sabine und Lea machten sich auf den Weg nach Süditalien. Bei warmen Temperaturen fuhren wir bis zum Reschenpass, wo wir frühstückten. Dann durch Südtirol, wo auf den Bergen noch sehr viel Schnee lag, aber die Temperaturen immer höher wurden. Ab Modena wurde es immer heißer, auch im Auto. Wir hielten noch ein paar Mal an, denn über 30°C waren wir dieses Jahr noch nicht gewöhnt. Dann begann unsere Suche nach einem schönen Stellplatz. Doch erst unser vierter Anlauf auf GPS – Daten hatte Erfolg. In Arezzo standen wir mit 8 oder 9 anderen auf einem netten Platz etwas außerhalb der Stadtmitte. Wir waren sehr müde und nur Lea sah im Fernsehen „Die Topmodels“ zu Ende.

 

Freitag, 22.05.2009

Arezzo - Sorrento (459 km)

Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir sehr früh los. (Lea schlief weiter) Es wurde sehr schnell heiß heute,  aber es lief auf der Autobahn super. Rom war auch kein Problem. Neapel hat nach wie vor viele Baustellen, aber wir fuhren locker durch. Der Vesuv war immer diesig, jedoch die Küste nach Sorrento konnte man gut erkennen. Wir fanden den Camping Santa Fortunata gut und richteten uns ein. Lea und Sabine inspizierten alles. Pool hübsch, aber zum Meer recht weit. Es ist nur eine riesige Steinplatte, wahrscheinlich im Sommer ein „Handtuch“! Gegen Abend liefen wir nach Sorrento hinunter, nette Gässchen und viel Touri´s. Wir aßen unser erstes italienisches Eis in diesem Jahr. Im „Supermarkt“ kauften wir Brot für den nächsten Morgen und dann gingen wir wieder hinauf zum Campingplatz.

 

Auf dem Campingplatz Santa Fortunata
Nach der langen Fahrt hatten wir uns das Schnitzel redlich verdient.

 

Samstag, 23.05.2009

Besichtigung der Amalfiküste

Wir standen früh auf und gingen auf den Bus. In Sorrento stiegen wir in den Amalfibus. Unser Busfahrer war sehr cool, er hupte, bremste, raste und machte seine Sprüche. Nach ca. 2h waren wir in Amalfi. Es waren schon sehr viele Touristen da, das Städtchen war voll. Wir sahen den Dom nur von außen, immer Eintritt. Dann nahmen wir unseren Mittag ein. Eine riesen Pizza, aber sehr schwer zu schneiden. Danach sahen wir einen Sightseeingbus nach Ravello. Wir stiegen ein und fuhren über noch schmalere Sträßchen nach oben. Durch Zitronenanbauten und Oliven ging es in die “Musikstadt“, Wagner soll sich hier inspiriert haben. In Amalfi zurück, beschlossen wir, dass wir wieder nach Sorrento zurückfahren. Der Bus ließ uns fast am Campingplatz aussteigen. Siggi und Sabine gingen noch ans Meer. Außerdem wurde heute Wolfsburg Meister und der VfB Stuttgart verlor in München. Klinsmann war außerdem in Positano im Urlaub!

 

Amalfikueste
Ein herrlicher Ausblick von Ravello auf die Amalfiküste.

 

Sonntag, 24.05.2009

Sorrento - Paestum (104 km)

Nach dem Frühstück verließen wir den Campingplatz Richtung Süden. Wir fuhren zurück nach Napoli und gingen dort auf die Autobahn. Die Neapolitaner waren auf dem Weg ans Meer und in unserer Gegenrichtung gab es einen riesigen Stau. Der Strandabschnitt zwischen Salerno und kurz vor Paestum ist ziemlich öde. Zerfallene Häuser, dreckig und wahnsinnige Müllhäufen. Dazwischen gehen die Leute baden. Ab Laura (kurz vor Paestum) wird´s schöner und gepflegter. Wir entschließen uns an der sehr schönen Area Attrezzata Maremirtilli in der Nähe von Paestum den Tag zu verbringen. Leider hat es keine Strandduschen. Diese werden gerade renoviert. Am Strand muss hier irgendwo eine „Sägerei sein“, denn lauter Holzstücke schwimmen im Meer. Das Wasser ist warm, der Sand schön, aber mit der Sauberkeit ist´s nicht so weit her, deshalb fahren wir morgen weiter!

 

Area Attrezzata Maremirtilli
Die Area Attrezzata Maremirtilli (Sehr schön angelegt)

 

Montag, 25.05.2009

Paestum - Cirella (186 km)

Wir standen auf, versorgten das WoMo bezahlten und fuhren weiter in Richtung Süden. Beim Tanken hatten wir Dusel 1.02€ der Liter Diesel sonst überall 1.10€. Es war schon sehr früh heiß, erst als wir im Cilento waren, wurde es angenehmer. An der gesamten Autobahnstrecke wird gebaut, überall kommen neue Tunnels dazu. Kurz vor Cirella gingen wir einkaufen. Der Sosta Camper Ulissee war dicht, so fuhren wir 200m weiter zum Sosta Camper Lido Alexander. Wir suchten ein schönes Plätzchen und Aldo, der Meister, zeigte uns seine 8 Katzen und die Duschen usw. Dann packten wir alles fürs Meer zusammen und gingen an den Strand. Es gab dort wunderschöne Steine, warmes klares, sauberes Wasser und nur ein paar Leute. Traumhaft! Wir trafen ein Ehepaar aus Göppingen. Die Frau hatte in Lichtenwald (unser Wohnort) als Lehrerin gearbeitet! Wie klein doch die Welt ist.

 

Am Strand beim Sosta Camper Lido Alexander
Vom Strand am Sosta Camper Lido Alexander sieht man das Gebirgsdorf Maierà.

 

Dienstag, 26.05.2009

Badetag am Strand vom Stellpatz Lido Alexander

Nach einer etwas lauten Nacht, die Straße (SS18) und der Zug ist etwas nah, frühstückten wir und machten das Padelboot fertig. Ein netter Italiener war uns behilflich, obwohl Sabine ihm nur sagen wollte, dass wir das gleiche Boot haben wie er! Wir stachen in See und die LuMa hinterher, leider hat sie ein Loch und musste entsorgt werden. Wir „verbrannten“ unsere Haut heute etwas. Nach unserer Siesta sahen wir unsere Rothäute und erschraken, mittags lagen wir meist im Schatten und badeten nur noch kurz. Am Strand war so gut wie gar nichts los, da in Kalabrien noch keine Saison ist. Am Abend besuchten uns ein paar von Aldos Katzen (Aldo ist der Chef vom Stellplatz), auch Carlos war dabei. Lea kraulte ihn und es wollte nicht mehr weg von ihr. Später spielten wir noch Karten, dann sahen wir Fern und schliefen auch schon bald ein.

 

Strand am Lido Alexander
Strand am Sosta Camper Lido Alexander.

 

Mittwoch, 27.05.2009

Weiterer Badetag am Strand vom Stellpatz Lido Alexander

Heute Morgen vor dem Frühstück gingen Siggi und Sabine ans Meer. Es sah von den Wolken her nach schlechtem Wetter aus. Wir badeten und gingen zurück zum WoMO. Da war es schon fast wieder wolkenlos und heiß. Wir frühstückten und gingen dann mit dem Boot zurück zum Meer. Lea hatte den blauen Reifen dabei, aber das ist nicht so toll wie eine LuMa. Gegen 15 Uhr gingen wir mit gesammeltem Marmor zurück ans WoMo. Wir machten Mittag und dann Siesta. Die Erdbeeren die wir von einem Straßenverkäufer mit genommen hatten, wurden Quark und eingefroren für Marmelade. Am Abend zogen wieder Wolken auf und es wurde auch etwas schwül. Wir spielten noch Würfel und dann gab’s auch noch TV.

 

Strand am Lido Alexander
Eine von Aldos vielen Katzen. Lea nannte sie "Carlos".

 

Donnerstag, 28.05.2009

Cirella - Palmi (257 km)

Heute Morgen packten wir unsere Siebensachen und machten uns bereit zur Abfahrt. Von der Nachbarin aus Gießen bekam Sabine ein Buch. Es ging nach Tropea. Im Hafen fanden wir einen Parkplatz und machten ein „letztes“ Foto von unserem WoMo. Wir waren sicher, dass unser Auto geklaut wird. (Lauter komische Vespa – Fahrer) Wir sahen Kalabriens wichtigstes Fotomotiv Santa Maria dell'Isola. Leider war das Kirchlein verschlossen. Wir gingen die Stufen zur Altstadt in Tropea hinauf und waren fast ausschließlich unter Deutschen. Wir probierten ein selbstgemachtes Tartofu und der Bäckermeister ließ uns von seinen Gutsle probieren. Lea kaufte Pseudocrogs. Wir fuhren noch weiter südlich. Aber wir mussten schnell erkennen das es eigentlich keinen Sinn macht weiter südlich zu fahren, da wir unterwegs keinen einzigen offenen Stellplatz fanden. Freie Übernachtungsmöglichkeiten gab es zwar schon, aber eben keine VE für WOMO's. In Palmi vor einem geschlossenen Sosta Camper direkt am Meer schliefen wir schließlich. Wir beschlossen am nächsten Tag nach Tropea zurückzufahren.

 

Kirche Santa Maria Isola
Kirche Santa Maria dell'Isola in Tropea.

 

Freitag, 29.05.2009

Palmi - Tropea (64 km)

Wir wachten sehr früh auf und frühstückten auch gleich. Wir fuhren wieder zurück Richtung Tropea. Im Conan-Markt kauften wir ein und fuhren dann auf den Camping Marina dell'Isola in Tropea direkt am Meer. Wir fanden auf dem meist deutsch – sprachigen Platz ein gutes Plätzchen. Am Meer genossen Lea und Sabine eine wunderbare chinesische Massage für ja 10 €. Die Massage hilft gegen fast alles. Auf einem Blatt hatte die Chinesin alles aufgeschrieben, Hexenschuss, Ohrensausen, Verstopfung, Schluckauf und vieles mehr. Das Wasser was herrlich und gegen Mittag war der Sand wieder knalle – heiß. Wir gingen ans WoMo und machten Siesta. Am Abend waren Siggi und Sabine noch einmal am Meer. Nach dem Abendessen saßen wir noch draußen.

 

Camping Marina dell Isola
Nichts geht über ein schönes schattiges Plätzchen. Sabine macht gerade mal Pause.

 

Samstag, 30.05.2009

Campingplatz Tropea

Morgens musste Siggi gleich einen Spatz beerdigen. Alle Rettungsversuche kamen zu spät. Dann sagte der Nachbar, dass Markt in Tropea sei. Also machten wir uns fertig und gingen los. Wir kauften 3 Handtücher, für Lea einen Bikini und eine kurze Hose. Danach wollten wir auf den Früchtemarkt, doch wir suchten ewig. Da kauften wir sehr billig ein und jetzt war es Zeit für das Mittagessen. Später gingen wir an den Strand und die Chinesin entdeckte Siggi, der sofort hinliegen musste und die Massage begann. Das Meer war heute viel ruhiger, nicht mehr so hohe Wellen. Lea und Sabine schwammen hinter dem Fels an die andre Bucht. Am Abend grillten wir und danach wurde der SV Werder Bremen Deutscher Pokalsieger.

 

Am_Strand_von_Tropea_direkt_neben_der_Isola
Unser Campingplatz direkt am Strand und neben der Marina dell'Isola.

 

Sonntag, 31.05.2009

Campingplatz Tropea

Wir standen zeitig auf und frühstückten. Dann mussten wir das WoMo „versorgen“. Wir gingen anschließend an den Strand, wo heute wieder viel los war, denn es war Sonntag und alle Italiener gehen ans Meer. Wir spielten Beachball und schwammen viel. Es brannte richtig runter und mit der Zeit brauchte man Schatten, aber der Wind nahm zu und der Schirm hielt nicht mehr. So machten wir eine lange Siesta. Am Abend gingen Siggi und Sabine nochmal an die Plataja. Es zog sich ordentlich was zusammen und später kamen dann auch die ersten Regentropfen. Aber es blieb trotzdem warm.

 

Am Strand von Tropea
Ein wünderschöner Strand und glasklares Wasser.

 

Montag, 01.06.2009

Tropea - Diamante (Area Attrezetta Lido Tropical) 181 km

Am Morgen wurden wir extrem früh (6 Uhr) geweckt. Es stürmte und regnete. Wir bauten draußen alles ab, da wir heute sowieso weiter wollten. Beim Entsorgen fuhr Siggi gegen einen Baum, sodass die Leiter verbogen war. Danach ging die Fahrt weiter nach Vibo Valentia ins große Vibo Center (Einkaufszentrum). Da deckten wir uns mit Nudeln, Paradiso, und Keksen, sowie allem notwendigen ein. Vor dem Einkaufszentrum machten wir Hamburger und dann ging’s weiter Richtung Norden. Ab Belvedere suchten wir einen Übernachtungsplatz. In Diamante fanden wir den Lido Tropical. Es war sehr schön, aber leider regnete es weiter. Wir machten den TV an und erfuhren von der France – Air – Maschine, die im Atlantik vermisst wird.

 

Lido Tropical
Area Attrezetta Lido Tropical, direkt am Strand von Diamante

 

Dienstag, 02.06.2009

Diamante - Castellgandolfo (443)

Wir wachten auf und es schien besser zu sein. Aber leider setzte immer mal wieder Regen ein, so dass wir beschlossen Richtung Caserta zu fahren. Als wir aber dort waren, ging ein richtiger Wolkenbruch über Napoli herunter, Straßen waren etwas überflutet und die ganzen Gemüsefelder standen unter Wasser. Also gaben wir unser nächstes Ziel ein: Castel Gandolfo über dem Albaner See. Kurz vor Rom wurde der Himmel heller, die Sonne kam heraus und es wurde richtig schön. Siggi parkte das WoMo im Stellplatz in Castel Gandolfo. Dann gingen wir hoch ins Städtle. Wir sahen die kleine Fußgängerzone, den Albaner See und den Papst – Palazzo. Beim Zurückgeben sahen wir einen Bäcker (für Morgen). Abends gewann die deutsche Nationalmannschaft gegen die Vereinigten Arabischen Emirate 7:2.

 

Castel Gandolfo
Das Papstdomizil

 

Mittwoch, 03.06.2009

Castel Gandolfo - Pontremoli (467 km)

Aus dem Bäckerladen holten wir unser „Papst – Brot“ und frühstückten. Wir fuhren an Rom vorbei, am Meer entlang Richtung Livorno. In Grossetto fanden wir nach einigem Suchen einen großen Laden, wo wir einkauften. Wir aßen Hähnchen mit frischem Brot. Weiter ging es ans Meer auf einen Parkplatz zwischen Grossetto Mare und Castilignone. Dort war sehr feiner Sand deswegen sah das Meer nach dem Sturm und Regen gestern nicht so toll aus. Aber wir konnten uns gut sonnen, obwohl ein nerviger Hund ständig bellte. Wir fuhren noch weiter, bis wir in Pontremoli unseren Schlafplatz fanden. Er war direkt am Fluss und außer der lauten Kirchenglocke war es sehr ruhig.

 

Strand von Grossetto
Sabine und Lea genießen an unserem letzten Tag am Meer nocheinmal die Sonne.

 

Donnerstag, 04.06.2009

Pontremoli - Nesselwang (612 km)

Nach wirklich ruhiger Nacht fuhren wir los. Durch den Passo de Cisa war es sehr kurvig und es nieselte leicht. Dahinter wurde das Wetter gut und als wir auf die Autobahn fuhren, strahlte die Sonne. Wir fuhren dann die Westseite des Gardasees hoch. 2/3 deutsche Autos und 1/3 Italiener. „Man spricht Deutsch“. Kurz vor Riva machten wir Mittag und sahen auf den See. Weiter ging es bei traumhaftem Wetter über den Reschenpass. In Pfunds kauften wir österreichische Schokolade und Schnitzel für das Abendessen. Über den Fernpass und Pfronten kamen wir nach Nesselwang. Hier war es richtig voll, bestimmt 40 WoMo's. Wir machten unser Schnitzel und guckten noch Fern. Es wurde immer kälter, so dass Siggi überlegte, ob er heizen soll!

 

Reschenpass 
Ein herrlicher Ausblick bei der Heimfahrt über den Reschenpass.

 

Freitag, 05.06.2009

Nesselwang - Lichtenwald (191 km)

Nach dem Frühstück starteten wir so gegen 8:30 Uhr die Schlussetappe. Um 11:35 Uhr kamen wir dann nach einer gemütlichen Fahrt in Lichtenwald an.

 

 
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